innogy Klimaschutzpreis in Ulmen überreicht

· Initiativen aus der Verbandsgemeinde Ulmen für besonderes Umweltschutz-Engagement ausgezeichnet

· innogy übergibt 1.500 Euro Preisgeld


Drei Projekte aus den Ortsgemeinden Alflen, Lutzerath und Wollmerath wurden mit dem Klimaschutzpreis 2019 von innogy ausgezeichnet. Gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Steimers von der Verbandsgemeinde Ulmen überreichte Kommunalbetreuer Thomas Hau von innogy die Urkunden und gratulierte den Gewinnern aus den Ortsgemeinden. Die Gewinner wurden mit einem Preisgeld von jeweils 500 Euro belohnt.

Die Gratulanten würdigten gemeinsam den bürgerschaftlichen Einsatz der Preisträger. „Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Preisträger eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können. Ich freue mich, dass innogy mit dem Klimaschutzpreis das nachhaltige Denken in die Gemeinden trägt“, sagte Alfred Steimers, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulmen. Kommunalbetreuer Thomas Hau von innogy freute sich über das Engagement der Ortsgemeinden und betonte: „Mit dem innogy Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung des Klimaschutzes beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung.“

In Alflen haben die Brüder Martin und Philipp Heinzen innerhalb der Ortslage ein Grundstück gepachtet. Auf diesem errichteten sie Anfang des Jahres ein kleines Gartenhaus und bieten seitdem dort ihre Ernte auf Vertrauensbasis an Selbstabholer an. Das übrige Gelände haben die beiden Männer als Wildblumenwiese eingesät und damit innerhalb der Ortslage einen Lebensraum für bedrohte Insekten geschaffen. Ortsbürgermeister Berthold Schäfer erklärte, dass die Ortsgemeinde Alflen zusammen mit den Brüder Heinzen weitere Wildblumen- und Bienenweiden anlegen werde.

Aus Lutzerath wurde der Tourismus- und Gewerbeverein Lutzerather Höhe e.V. für sein besonderes Engagement ausgezeichnet. Der Verein hat den Wanderweg auf der Achterhöhe zu einem Naturerlebnis-Wanderweg ausgebaut. Hier werden mithilfe von kindgerecht gestalteten Tafeln die Natur, wie beispielsweise ein Dachsbau, ein Feuchtbiotop oder eine Heidefläche den Besuchern erklärt. Vorsitzende Roswita Lescher, die zusammen mit dem Ortsbürgermeister Günter Welter den Preis entgegen nahm, berichtete über weitere Pläne, die mithilfe des Preisgeldes finanzierbar werden.

Auch das Dorfprojekt in Wollmerath macht sich im Sinne des Natur- und- Umweltschutzes verdient. Initiatorin Christel Reuter , die in Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie der tatkräftigen Unterstützung der „Rentner-Gang“ vielfältige Maßnahmen zur Schaffung neuer Lebensräume und Nahrungsquellen für die Tier- und Pflanzenwelt geschaffen hat, freut sich über die Auszeichnung und hat schon weitere Pläne, um den Ort für Menschen, Tiere und Insekten noch attraktiver zu machen.
Ortsbürgermeister Ulrich Laux kann sich stolz zeigen. Es ist schließlich schon die dritte Initiative in Wollmerath, die mit den innogy- Klimaschutzpreis ausgezeichnet wurde.


Der Klimaschutzpreis der innogy wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Nähere Informationen unter www.innogy.com/klimaschutzpreis.

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