Kein St. Martin im Jahr 2020

Seit einem halben Jahr hat das Corona-Virus unsere Welt fest im Griff.

Viele Veranstaltungen wurden und werden auch weiterhin abgesagt, da die Gefahr, sich bei einer solchen Veranstaltung mit dem Virus anzustecken, sehr groß ist. Dies hat auch Auswirkungen auf die Durchführung von traditionellen Veranstaltungen in der Verbandsgemeinde Ulmen.

So haben sich alle Gemeinden und die Verbandsgemeinde Ulmen darauf verständigt, in diesem Jahr keine Martinszüge in den Gemeinden zu veranstalten sowie keine Martinsfeuer abzubrennen. Gerade bei einer solchen Veranstaltung erscheint es schier unmöglich, die entsprechenden Vorgaben der vorgegebenen Hygienekonzepte einhalten zu können.

Die Kinder in unseren Ortsgemeinden müssen jedoch nicht komplett auf die Tradition zu St. Martin verzichten. Mit den entsprechenden Kindertagesstätten und Grundschulen wurde vereinbart, dass in den bestehenden festen Gruppen St.-Martinsfeiern durchgeführt werden. Der traditionelle Martinsweck oder Martinsbrezel wird den Kindern dann über die KiTa oder die Grundschule zukommen. Bürgermeister Steimers hat entschieden, dass die Kosten für diese Brezel in diesem Jahr von der Verbandsgemeinde Ulmen übernommen werden.

Den Verantwortlichen ist es durchaus bewusst, dass die Absage dieser traditionellen Umzüge zum Fest des Heiligen Martin ein großer Einschnitt in die Traditionen der Ortsgemeinden ist und diese Entscheidung ist allen nicht leicht gefallen, aber zum Schutz der Gesundheit und um der Verbreitung des Corona-Virus Einhalt zu gebieten war diese Entscheidung unumgänglich.

Hierfür bitten wir um Verständnis und hoffen, dass im nächsten Jahr unsere Kinder wieder singend und mit buntleuchtenden Laternen durch die Straßen unserer Gemeinden ziehen können.

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