Gemeinsam geht’s besser:

Gemeinschaftsprojekt von St. Hildegardishaus gGmbH und Abwasserwerk Ulmen

Bereits vor ca. 19 Jahren war gemeinsames Handeln gefragt, als im Rahmen einer Konversionsmaßnahme die Bundeswehrkaserne in Ulmen zum Gewerbe- und Dienstleistungsstandort ‚Eifel-Maar-Park‘ umgestaltet wurde. Eine große Herausforderung, die seinerzeit durch die St. Hildegardishaus gGmbH, die Projektentwicklungsgesellschaft der VG Ulmen und die Gemeinde Ulmen, mit finanzieller Unterstützung des Landes, gestemmt wurde und eine Reihe von zivilen Arbeitsplätze schaffte.

Jetzt galt es diese Gemeinsamkeit wieder abzurufen, denn das Abwasserpumpwerk für den gesamten Bereich der St. Martin Bildungs- und Pflegeeinrichtung war dringend zu erneuern und gleichermaßen das Problem der häufigen Pumpenstörungen durch Fremdkörper im Abwasserkanal dauerhaft zu beseitigen.

Es hatte sich bereits kurze Zeit nach der ersten Inbetriebnahme der Pumpanlage gezeigt, dass vermehrt Gegenstände von Bewohnern der Einrichtung in die Kanalisation gelangen, die regelmäßig Betriebsstörungen verursachten. Ein durch den Einrichtungsträger nachträglich eingebauter Feststoffzerkleinerer konnte das Problem nur für einen Teilbereich lösen und war mittlerweile ebenfalls in die Jahre gekommen.

Bereits nach wenigen Gesprächen der Verantwortlichen von St. Hildegardishaus gGmbH und St. Martin in Ulmen und dem Abwasserwerk wurde erkannt, dass hier nur ein gemeinsames Handeln für alle Seiten zum Erfolg führt. Schnell konnten Detailfragen geklärt und die gesamtwirtschaftliche Ausschreibung zur Generalsanierung des Abwasserpumpwerkes wie auch des Feststoffzerkleinerers  für den Einrichtungsträger veranlasst werden.

Auch in der Bauausführung beider Gewerke zeigte sich diese nahezu vorbildliche Zusammenarbeit. Dabei trugen nicht nur die beauftragten Firmen sondern auch die sehr tatkräftigen Helfer des Inklusionsbetriebes St. Martin Baumschule Düngenheim und des Abwasserwerkes zur Projektumsetzung innerhalb kurzer Zeit bei.

Nicht zuletzt konnte hierdurch der vorgesehene Kostenrahmen eingehalten werden, auch nach dem sich Unvorhergesehenes im Bauablauf zeigte und erneuert werden musste.

Die neue und energieeffizientere Pumpentechnik zeigt bereits nach wenigen Monaten der Inbetriebnahme einen um bis zu 50% geringeren Stromverbrauch. Einsatzzeiten des Betriebspersonals am Pumpwerk sind seither wieder auf einem normalen Maß und häufige Störmeldungen gehören der Vergangenheit an. 

Ein Grund genug, dass sich auch die Führungspersonen der St. Hildegardishaus gGmbH, der Verbandsgemeinde Ulmen,  des Abwasserwerkes und der Stadt Ulmen gemeinsam in der Örtlichkeit trafen, um sich vom Ergebnis selbst zu überzeugen.

Foto:© St. Hildegardishaus gGmbH

BUZ:
Geschäftsführer Maring (Bildmitte), Bürgermeister Steimers (2.v.l.), Stadtbgm. Kerpen (1.v.l.), Werkleiter Laux (2.v.r.), Schwester Anna-Maria und Schwester Judith vom Konvent in Ulmen sowie ausführende Mitarbeiter des Inklusionsbetriebes St. Martin Baumschule sowie des Abwasserwerkes

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