Vielen herzlichen Dank


Gemeinsame Erklärung des Landrates und der Bürgermeister der Verbandsge­meinden zur Flutkatastrophe am 14.07.2021

Eine Flutkatastrophe mit apokalyptischem Ausmaß hat den Norden von Rheinland-Pfalz ge­troffen. Wir hatten großes Glück, dass unser Landkreis nur in Randbereichen betroffen ist.

Natürlich hat das folgende Moselhochwasser zu Überschwemmungen geführt, aber der Ka­tastrophenfall blieb uns erspart.

Die Flutkatastrophe am 14.07.2021 hat bislang allein in Rheinland-Pfalz mehr als 150 Todes­opfer gefordert. Über 150 Menschen werden noch vermisst und fast 800 Menschen wurden verletzt. Die Flut hat eine riesige Verwüstung an Gebäuden, Brücken, Straßen und der Ver­sorgungsstruktur hinterlassen. Ganze Dörfer sind „ausgelöscht“. Es wird Monate und teil­weise Jahre dauern, bis diese Schäden behoben sein werden.

Landrat Manfred Schnur und die Bürgermeister Albert Jung, Wolfgang Lambertz, Karl Heinz Simon und Alfred Steimers äußern ihr tiefes Mitgefühl für die Betroffenen und sind sehr be­drückt angesichts des Ausmaßes der Katastrophe.
Hier galt es, sofort und spontan zu helfen. Feuerwehren, Hilfsorganisationen aber auch viele freiwillige Helfer*innen haben sich sofort auf den Weg gemacht, um Hilfe, Rettung und Unter­stützung zu leisten. Ein großartiges Bild von Hilfsbereitschaft und Solidarität.

Ihr Dank gilt an dieser Stelle bereits allen Hilfskräften aus dem Landkreis Cochem-Zell, die schnell und beherzt den Menschen in den betroffenen Regionen unter die Arme gegriffen ha­ben. Dazu zählen selbstverständlich die Mitglieder der Hilfsorganisationen – allen voran die der Freiwilligen Feuerwehren, des Technischen Hilfswerkes und des Deutschen Roten Kreu­zes. Ihr Dank richtet sich aber auch an die Vielzahl der freiwilligen Helferinnen und Helfer, die sich ohne zu zögern in die betroffenen Regionen aufgemacht haben, um dort zu helfen.

Danke auch für die hohe Zahl an Sachspenden und Geldspenden, die bislang bereits für die Betroffenen gesammelt wurden und den ehrenamtlichen Helfer*innen vor Ort.

Dies zeigt, wie unsere Menschen in der Not zusammenhalten und sich gegenseitig unterstüt­zen. Dafür nochmals ein ganz herzliches Dankeschön und Vergelt´s Gott!

Der Wiederaufbau der betroffenen Regionen wird einen langen Zeitraum in Anspruch neh­men. Die persönliche und insbesondere die finanzielle Unterstützung wird daher auch in den kommenden Wochen und Monaten von Nöten sein.
Die Verwaltungen des Landkreises und der Verbandsgemeinden werden ihrerseits die be­troffenen Regionen, dort, wo es möglich ist, unterstützen. Die Hilfe in den betroffenen Ver­waltungen ist bereits angelaufen.