Unsere Region

 

Der touristische Name der Verbandsgemeinde Ulmen „Ferienland der Thermen und Maare“ deutet bereits darauf hin, was die Region – unter anderem – zu bieten hat. Der Vulkanismus hat das Ferienland geprägt und ihm einige Schätze hinterlassen.

Als vor rund 10.000 Jahren der jüngste Vulkan Deutschlands ausbrach und sich der Explosionskrater mit nachfließendem Grundwasser füllte, entstand der jüngste Vulkansee der Eifel: das Ulmener Maar. Mit einer Tiefe von 36 Metern und einer Ausdehnung von 225 bzw. 325 Metern gehört es zu den mittelgroßen Maaren der Eifel. Die Menschen in Ulmen nutzten das Wasser aus dem Maar seit jeher als Trinkwasser.

Auch die Ulmener Burg – eine im 12. Jahrhundert auf dem Maarberg entstandene und im 18. Jahrhundert zerstörte Kreuzritterburg – wurde über einen Brunnen mit Trinkwasser aus dem Maar versorgt.

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Ulmener Maar liegt ein weiterer jedoch wesentlich älterer Vulkankrater: der Jungferweiher, ein bedeutendes Natur- und Wasserschutzgebiet. Die eine Hälfte des Weihers ist ein einzigartiges Vogelschutzgebiet in dem im Laufe eines Jahres rund 150 Vogelarten beobachtet werden können. Ein wahres Anglerparadies stellt die andere Hälfte dar.

Bad Bertrich ist ein traditioneller und zugleich moderner Kurort, nicht nur zum Kuren. Die faszinierende Kombination von Gesundheit und Natur, Erlebnis und Kultur, mit  seinem klassizistischen Kern auf der einen, und den modernen Kur- und Wellnesseinrichtungen auf der anderen Seite verleiht Bad Bertrich seinen eigenen Charme.

In Lutzerath-Driesch wartet ein wahrer Schatz auf seine Entdeckung: der Bitter-Leidens-Altar, ein kostbares Meisterwerk des Barock. Als dreigestaffelter Schnitzaltar nimmt dieses Kunstdenkmal den Hauptchor der Wallfahrtskirche Mater Dolorosa in voller Höhe ein und zeigt in elf Holzreliefs das Leiden Christi. Die Kirche ist seit 1478 ein bedeutender Wallfahrtsort, zu dem heute immer im Mai zahlreiche Motorradfahrer pilgern.

Orgelfreunde kommen in Wollmerath in der Pfarrkirche Maria Magdalena auf Ihre Kosten, wo eine der ganz wenigen Orgeln der berühmten Orgelbaufamilie König nach einer umfangreichen Restaurierung wieder in ihrem herrlichen Klang erstrahlt.

Die gut beschilderten Wander- und Radwege im Ferienland der Thermen und Maare laden ein, die Landschaft auf „Schusters Rappen“ oder dem “Drahtesel“ zu erkunden.

Ein umfangreiches kulturelles Angebot wird das ganze Jahr über geboten. Beispielhaft seien hier nur genannt: das traditionelle Kartoffelfest im Herbst in Lutzerath, das große Burg- und Heimatfest im Juli in Ulmen und der Internationale Klaviersommer im August in Bad Bertrich.

Ganz gleich ob Sie wandern, radeln oder schwimmen möchten oder einen Wellness- und Gesundheitsurlaub bevorzugen, ein großzügiges Freizeitangebot steht Ihnen im Ferienland der Thermen und Maare überall zur Verfügung. Denn zu entdecken und erleben gibt es hier reichlich.

 

 

 

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