Schulen werden saniert

Umfangreiche Baumaßnahmen an der Realschule plus Vulkaneifel in Ulmen werden durchgeführt und auch die energetische Sanierung des Schulgebäudes in Lutzerath steht an

Aktuell werden an der Realschule plus Vulkaneifel in Ulmen umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt. Im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms (KI) 3.0 wird die Gebäudehülle energetisch saniert. Im Einzelnen werden die Fenster erneuert, das Gebäude erhält eine neue Fassade und die Dachflächen werden saniert. Nach Abschluss der Baumaßnahmen wird das Gebäude den Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung entsprechen. Der Landkreis investiert rund
1 Mio. € in die energetische Gebäudesanierung und erhält eine Förderung aus dem Kommunalen Investitionsprogramm von rund 700.000 €.

Zusätzlich werden zwei naturwissenschaftliche Fachräume mit Vorbereitungsräumen sowie der Werkraum erneuert. Die naturwissenschaftlichen Fachräume werden mit einem Deckenversorgungssystem ausgestattet und dadurch multifunktional nutzbar. Der Werkraum wird mit dem dazugehörigen Maschinenraum vergrößert und bietet nach dem Umbau ein optimales Lernumfeld für den fachpraktischen Unterricht.

Gleichzeitig sollen im gesamten Schul- und Sporthallengebäude Forderungen des Brandschutzes umgesetzt werden. Hier investiert der Landkreis nochmals rund 700.000 €, wobei das Land die Maßnahme mit rund 300.000 € aus Schulbaumitteln fördert.

Anlässlich eines Vor-Ort-Termins mit Landrat Manfred Schnur, Kreisverwaltungsdezernentin Barbara Schatz-Fischer, Rektor Dominik Philippsen und Konrektorin Nadine Fresia informierten sich auch Bürgermeister Alfred Steimers und Büroleiter Michael Schneider ausführlich über Art und Umfang der einzelnen Baumaßnahmen.


Die Verbandsgemeinde Ulmen freut sich über das Engagement des Kreises, der im Jahr 2012 die Trägerschaft der Realschule plus Vulkaneifel übernommen hat.

Denn gute Bildung braucht gute Schulen. Eine gute, moderne Schulinfrastruktur ist hierbei, nach Überzeugung von Verwaltungschef Steimers, elementare Voraussetzung und – auch unter dem Aspekt der Fachkräftesicherung – ein wichtiger Standortfaktor für Familien und die Wirtschaft.

Daher plant die Verbandsgemeinde Ulmen als Eigentümerin des Schulzentrums in Lutzerath und Schulträgerin der Grundschule dort ebenfalls eine umfangreiche Sanierung des Schulgebäudes für die kommenden Jahre.

In einem ersten Bauabschnitt soll zunächst auch hier die energetische Sanierung mit einem Kostenvolumen i. H. v. 1.047.200,-- € erfolgen. Neben der Erneuerung der Fensteranlagen, die überwiegend noch aus den 60er und 70er Jahren stammen, hat zunächst die Dämmung der Außenfassade Priorität.
Die Umsetzung dieser Investitionsmaßnahmen stand eigentlich schon für 2017 auf der Agenda. Da jedoch der Bund plant die KI 3-Mittel für den Schulbau aufzustocken und man im Rathaus in Ulmen optimistisch ist, dass zumindest ein Teil der geplanten Maßnahmen mit 90 % gefördert werden kann, wollte man diese Fördermöglichkeit nicht durch einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn riskieren.

Dass sich der Landkreis als Schulträger der Realschule plus am Schulstandort Lutzerath mit 40 % an den Kosten beteiligen wird, ist durch entsprechenden Kreisbeschluss erfreulicherweise schon jetzt sicher.


Ausführlich vorgestellt wurde die vorgesehene Projektplanung durch die Verwaltung und Herrn Dipl.-Ing. (FH) Christoph Braun, vom beauftragten Planungsbüro IBS aus Alflen, kürzlich auch dem Ausschuss für die Verbandsgemeindeentwicklung, der am 23.08.2017 in der Schule in Lutzerath tagte.




Beim anschließenden Rundgang im und um das Schulgebäude hatten die Ausschussmitglieder auch Gelegenheit die vordringlichsten Sanierungsmaßnahmen nochmals persönlich in Augenschein zu nehmen.

Vor allem um unseren Kindern ein adäquates Lernumfeld bieten zu können, hofft Bürgermeister Steimers sehr, dass die notwendigen Baumaßnahmen im kommenden Jahr beginnen können.