Grüße zum Jahreswechsel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr 2017 neigt sich dem Ende, der Jahreswechsel ist ganz nah. Hinter Ihnen liegen hoffentlich schöne Weihnachtstage ohne Hektik und Alltagsstress, mit Feiern im Familien- und Freundeskreis. Schon bald schreiben wir das Jahr 2018.

Ich hoffe Sie freuen sich genauso wie ich auf die Silvesterfeier und das neue Jahr mit vielen neuen Aufgaben, neuen Möglichkeiten und Chancen, manch´ neuen Begegnungen – manch´ neuen Gedanken und Erkenntnissen, neuem Mut, neuer Kraft und neuem Vertrauen. Die Zeit „zwischen den Jahren" möchte ich gerne nutzen, um auf das alte Jahr zurückzuschauen sowie einen Ausblick auf das neue Jahr 2018 zu wagen.

Leider war auch dieses Jahr weltpolitisch erneut eher unruhig und vielerorts geprägt von Krieg und Elend, Terror und Gewalt, Streit und Intoleranz. Was Deutschland betrifft, war das „Thema des Jahres“ sicherlich der Ausgang der Bundestagswahl und die Verunsicherung, die durch die langwierige Regierungsbildung ausgelöst wurde und derzeit noch andauert. Für mich persönlich war natürlich die Bürgermeisterwahl am 24. September ein besonderes Ereignis. Es bedeutet mir sehr viel, weiterhin als Bürgermeister für die Verbandsgemeinde Ulmen und für die hier lebenden Menschen tätig sein zu dürfen. Mein Dank gilt allen, die mich gewählt haben, und ebenso den vielen, die mich fortwährend bei meiner Arbeit unterstützen. Neben diesem für mich ganz persönlichem Highlight des Jahres 2017 gab es in unserer Verbandsgemeinde erfreulicherweise vor allem positive Entwicklungen.

Am Qualitätsmanagementsystem (QM) für unsere kommunalen Kindertagesstätten wurde im laufenden Jahr kontinuierlich und effizient weiter gearbeitet, so dass viele Standards bereits realisiert werden konnten. Natürlich wird dieser Prozess in 2018 fortgeführt. Schwerpunkt wird dann auf die Ausgestaltung der inhaltlich pädagogischen Arbeit gelegt. U. a. soll die Zusammenarbeit von Kindergärten und Grundschulen intensiviert werden, um den Kindern den Übergang zur Schule zu erleichtern.

Während am Schulstandort Ulmen der Realschule plus Vulkaneifel dank des Engagements des Landkreises in diesem Jahr bereits umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt werden konnten, steht im kommenden Jahr die umfassende energetische Sanierung der Schule in Lutzerath mit Austausch der Fenster und Dämmung der Außenfassade mit einem Kostenvolumen von 1,17 Mio. Euro auf der Agenda. Das Kommunale Investitionsprogramm KI 3 Kapitel 2 bringt uns hier leider nur einen Zuschuss des Bundes von 170.000 Euro. Allerdings wird sich der Landkreis mit 40 % an den Kosten beteiligen. Investitionen im Schulbereich sind wichtige Investitionen für unsere Kinder und Jugendliche und damit auch zugleich Investitionen in die Zukunft unserer Verbandsgemeinde. Dabei dürfen wir uns glücklich schätzen, dass unsere Kinder- und damit auch Schülerzahlen stabil sind.

Dass das zähe Ringen um Zuschüsse die Realisierung des einen oder anderen Projektes verzögert, zeigt auch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED in unseren Gemeinden. 5 Gemeinden haben im laufenden Jahr umgerüstet. Anfang 2018 können dann auch unsere sog. KEF-Gemeinden und Büchel mit der Umrüstung starten. Der vorzeitige Maßnahmebeginn ist bewilligt und die erforderlichen Materialien wurden auch bereits von „innogy“ bestellt.

Auf ein ereignisreiches Jahr können auch unsere Freiwilligen Feuerwehren zurückblicken. Unsere Feuerwehrleute haben im Laufe des Jahres wieder viele ungezählte Stunden, sei es im Rahmen der Ausbildung, bei Übungen, aber letztlich auch bei Einsätzen, um Leben und Gesundheit sowie die materiellen Sachwerte unserer Bürgerinnen und Bürger zu schützen, investiert. Diese soziale und moralische Haltung verdient den größten Respekt und ein ganz besonderes Dankeschön. Für diese Arbeit sind unbedingt auch gute Rahmenbedingungen erforderlich. So hat die Freiwillige Feuerwehr Ulmen in diesem Jahr das Drehleiterfahrzeug DLK 23/12 einweihen können. Bereits beim ersten Brandeinsatz - noch vor der offiziellen Indienststellung des Fahrzeuges – hat die Ulmener Wehr bewiesen, dass sie auf Grund der verbesserten Ausrüstungssituation im Einsatzfall mobiler und effizienter agieren kann. Dass entgegen dem allgemeinen Trend die Anzahl unserer Feuerwehrfrauen und – männer sowie des Feuerwehrnachwuchses stetig wächst, freut mich ganz besonders.

Überhaupt bin ich beeindruckt, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich ehrenamtlich einsetzen, um unsere Gemeinden und unser Gemeinschaftsleben so herzlich und aktiv zu gestalten. So konnten Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger in diesem Jahr viele Feste, Jubiläumsveranstaltungen und auch kulturelle Highlights besuchen und erleben.

Den Jahreswechsel möchte ich daher auch zum Anlass nehmen, um all den Menschen besonders zu danken, die sich ehrenamtlich im sozialen, sportlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Bereich engagieren. Sie alle tragen dazu bei, unsere Gemeinden lebens- und vor allem liebenswert zu gestalten und setzen sich vorbildlich für unser Gemeinwesen ein. Diese Menschen wenden ohne viel Aufhebens unentgeltlich viel Zeit und Kraft auf und das oft schon über viele Jahre hinweg. Ich danke Ihnen allen sehr für Ihre Mitwirkung und für Ihre Mitarbeit.

Vor uns liegt nun ein weiteres Jahr mit viel Hoffnungen, Wünschen und guten Vorsätzen. Geben wir dem neuen Jahr eine Chance und gehen es mit Hoffnung und Optimismus an. Dies geht leichter und problemloser, wenn wir wie bisher zusammenstehen und gemeinsam mit Hand anlegen.

Zu guter Letzt richte ich einen besonderen Gruß an alle kranken, einsamen und älteren Mitbürger. Mögen Ihnen stets Menschen zur Seite stehen, die Zeit und Geduld für die Probleme anderer mitbringen.

Ihnen allen wünsche ich von Herzen einen guten Start ins neue Jahr und
für 2018 alles Gute, Glück, viel Erfolg und besonders Gesundheit.

Ihr
Alfred Steimers;
Bürgermeister